Mannesmann Rexroth

Mannesmann-Rexroth war ein führender Hersteller von Hydraulikkomponenten und Antriebstechnik, der aus der 1795 gegründeten Rexroth-Eisengießerei in Lohr am Main hervorging. Das Unternehmen entwickelte sich ab den 1950er Jahren zu einem der wichtigsten Anbieter standardisierter Hydraulikkomponenten für den industriellen und mobilen Einsatz. Von 1976 bis 2001 gehörte Rexroth vollständig zur Mannesmann AG und fusionierte anschließend mit der Automationstechnik-Sparte von Bosch zur Bosch Rexroth AG, heute eines der weltweit größten Unternehmen für Drive-and-Control-Lösungen.

Ursprünge und Einstieg in die Hydraulik

Die Wurzeln von Mannesmann-Rexroth reichen bis ins späte 18. Jahrhundert zurück. Die Familie Rexroth übernahm 1795 den wassergetriebenen Höllenhammer im Elsavatal im Spessart und legte damit den Grundstein für eine Unternehmensgeschichte, die über zwei Jahrhunderte von der Eisengießerei zur globalen Hydraulikspitze führen sollte. 1850 erwarb Rexroth die Steinsche Eisengießerei in Lohr am Main, die bis heute als Unternehmensstandort dient und später zum Hauptsitz von Bosch Rexroth wurde.

Vom Guss zur Hochdruck-Hydraulik

In den 1930er Jahren entwickelte Rexroth einen neuen Kupolofen, der die Herstellung besonders dichter und druckbeständiger Spezialgusseisenqualitäten ermöglichte. Diese technologische Innovation war ein entscheidender Schritt für den späteren Einstieg in die Hydraulik, da hochdruckfeste Gussteile die Grundlage für zuverlässige Hydraulikgehäuse und Baugruppen bildeten. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute Rexroth die Produktion zunächst mit Gebrauchsgegenständen wie Kochgeschirr und Bügeleisen wieder auf und schuf sich damit die finanzielle Basis für die spätere Spezialisierung.

Systematischer Aufbau der Hydrauliksparte

Etwa 1952 begann Rexroth mit der Herstellung standardisierter Hydraulikkomponenten. 1954 präsentierte das Unternehmen seine neue Hydraulikproduktlinie auf der Hannover Messe, was als offizieller Markteintritt in die Hydraulikbranche gilt. Von diesem Zeitpunkt an baute Rexroth die Hydraulik systematisch zu einem zweiten Standbein neben der Gießerei aus. Die standardisierten Ventile, Zylinder und Pumpen ermöglichten erstmals modulare Hydrauliksysteme, die in unterschiedlichsten Maschinen und Anlagen einsetzbar waren.

Übernahme durch Mannesmann und Expansion

In den späten 1960er Jahren suchte die Mannesmann AG, ursprünglich ein Stahlrohrhersteller, nach einer Diversifikation ihrer Geschäftstätigkeit. 1968 übernahm Mannesmann zunächst 50 Prozent der Anteile an der G.L. Rexroth GmbH, damals Deutschlands führender Hersteller von Hydraulikkomponenten. 1975 erwarb Mannesmann die restlichen Aktien von der Rexroth-Gründerfamilie und gliederte das Unternehmen 1976 als hundertprozentige Tochter in den Konzern ein. Damit entstand die Marke Mannesmann-Rexroth, die in den folgenden Jahrzehnten zum Synonym für hochwertige Hydraulik- und Antriebstechnik wurde.

Strategische Akquisitionen im Hydraulikbereich

Unter dem Dach von Mannesmann baute Rexroth seine Kompetenzen durch gezielte Unternehmenskäufe aus. Eine besonders wichtige Akquisition war 1972 die Übernahme der Hydromatik GmbH in Elchingen, einem Spezialisten für Axialkolbenpumpen und Axialkolbenmotoren. Diese Pumpen und Motoren bilden das Herz vieler hydrostatischer Antriebe und sind heute unter den Bezeichnungen A10V, A4VSO und A11VO weltweit bekannt. Die Axialkolbenpumpen der A10V-Serie decken ein breites Spektrum mobiler und industrieller Anwendungen ab, während die A4VSO-Serie für Hochdruckanwendungen bis 400 bar in Pressen und Schwerindustrie konzipiert ist.

Weitere wichtige Übernahmen umfassten Brueninghaus, einen Hersteller von Axialkolbenmotoren, und 1965 die Indramat GmbH, die elektrische Antriebs- und Steuerungstechnik beisteuerte. Durch diese Kombination aus Hydraulik, elektrischen Antrieben und Steuerungstechnik wurde Mannesmann-Rexroth zu einem Multi-Technologie-Anbieter, der komplette Antriebssysteme aus einer Hand liefern konnte.

Aufbau eines Vollsortiments im Hydraulikbereich

Bis Ende des 20. Jahrhunderts hatte Mannesmann-Rexroth ein nahezu vollständiges Hydrauliksortiment aufgebaut. Das Portfolio umfasste:

  • Axialkolbenpumpen und -motoren für offene und geschlossene Kreisläufe, eingesetzt in Pressen, Spritzgießmaschinen und mobilen Arbeitsmaschinen
  • Radialkolbenpumpen und -motoren für Anwendungen mit hohem Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen, etwa in Winden und Förderbändern
  • Flügelzellenpumpen für Anwendungen mit geringer Pulsation und gleichmäßigem Volumenstrom
  • Hydraulikventile in allen Bauarten, darunter Wegeventile, Druckventile, Stromventile und Cartridge-Ventile
  • Hydraulikzylinder für industrielle und mobile Anwendungen
  • Hydraulikaggregate und komplette Anlagen für Industrie und Mobile

Hydraulikinnovationen unter Mannesmann-Rexroth

Die Mannesmann-Rexroth-Ära war geprägt von einer Reihe technologischer Innovationen, die die Hydraulikbranche nachhaltig geprägt haben. Besonders die Verbindung von Hydraulik und Elektronik war ein wiederkehrendes Thema, das das Unternehmen frühzeitig vorantrieb.

Servoventile und Proportionalventile

Mannesmann-Rexroth baute die Produktion von Servoventilen zu einem zentralen Produktbereich aus. Diese Hochleistungsventile ermöglichten präzise Positions-, Geschwindigkeits- und Kraftregelungen in Pressen, Prüfständen und Werkzeugmaschinen. In den 1990er Jahren kamen Proportionalventile hinzu, die eine stufenlose Steuerung von Druck und Volumenstrom über elektrische Signale erlaubten. Ventile der Serie 4WRPEH beispielsweise boten erstmals eine kontinuierliche, analoge Ansteuerung und waren damit eine Voraussetzung für geregelte hydraulische Achsen in der Automatisierungstechnik.

Elektrohydraulische Steuerungssysteme

Die Integration von Indramat-Steuerungstechnik mit Rexroth-Hydraulik führte zu ersten elektrohydraulischen Steuerungssystemen, die hydraulische Leistung mit elektronischer Präzision verbanden. Elektronische Steuerungen trieben Proportionalventile an und ermöglichten koordinierte Bewegungsabläufe, etwa synchronisierte Pressachsen oder Schließeinheiten von Spritzgießmaschinen. Diese Entwicklungen legten den Grundstein für CNC-gesteuerte Hydrauliksysteme.

Load-Sensing und LUDV in der Mobilhydraulik

Im Bereich der Mobilhydraulik war Mannesmann-Rexroth unter den ersten Anbietern, die Load-Sensing-Systeme einführten. Diese Systeme passen den Förderdruck der Pumpe dem jeweils höchsten Lastdruck an und senken damit den Energieverbrauch. Die LUDV-Technologie (Load-independent Flow Distribution) sorgte zusätzlich für eine lastdruckunabhängige Volumenstromverteilung, was besonders bei Baggern und Radladern die Steuerpräzision und Effizienz verbesserte. In Kombination mit Axialkolbenpumpen der Serien A10VO und A11VO sowie Ventilen wie dem SX14 wurde diese Technologie zum Branchenstandard.

Übergang zu Bosch Rexroth

1998 wandelte Mannesmann die Rexroth GmbH in eine Aktiengesellschaft um, um das Unternehmen für strategische Schritte vorzubereiten. Im Zuge der Übernahme von Mannesmann durch Vodafone und der anschließenden Veräußerung der Industriebeteiligungen erwarb Robert Bosch GmbH das Hydraulik- und Antriebstechnikgeschäft. Am 1. Mai 2001 fusionierte Mannesmann Rexroth AG mit der Automationstechnik-Sparte von Bosch zur Bosch Rexroth AG. Damit gingen die Hydraulik- und Antriebskompetenzen von Mannesmann-Rexroth in einem Unternehmen auf, das als globaler Systemlieferant für Drive-and-Control-Lösungen positioniert wurde.

Fortführung der Hydrauliktradition

Die Produktpalette, die unter Mannesmann-Rexroth aufgebaut worden war, bildet bis heute das Fundament des Bosch-Rexroth-Hydraulikgeschäfts. Die Axialkolbenpumpenserien A10V, A4VSO und A11VO wurden kontinuierlich weiterentwickelt. Ventilplattformen wie das M4-Ventilblocksystem und kompakte Wegeventile der RM-Serie gehen auf Entwicklungen aus der Mannesmann-Rexroth-Zeit zurück. Auch die Tradition der Verbindung von Hydraulik und Elektronik wurde fortgeführt, etwa mit der Sytronix-Plattform, die drehzahlvariable Pumpenantriebe mit Energieeinsparungen von bis zu 80 Prozent gegenüber konstant drehenden Aggregaten realisiert.

Bedeutung für die Hydraulikbranche

Mannesmann-Rexroth hat die industrielle und mobile Hydraulik maßgeblich geprägt. Die Standardisierung von Hydraulikkomponenten, die in den 1950er Jahren begann, ermöglichte erstmals einen modularen Systemaufbau, der Maschinenbauern und Anlagenbetreibern flexibility bei der Konfiguration brachte. Die Entwicklung von Axialkolbenpumpen über die Hydromatik-Tochter setzte Maßstäbe für Leistungsdichte und Effizienz, die bis heute Gültigkeit haben.

Die frühe Integration von Elektronik und Hydraulik, initiiert durch den Zukauf von Indramat und die Entwicklungen bei Proportional- und Servoventilen, war ein weiterer Meilenstein. Sie legte den Grundstein für die elektrohydraulischen Systeme, die heute in nahezu allen anspruchsvollen Hydraulikanwendungen Standard sind. Anlagenbetreiber und Konstrukteure profitieren bis heute von diesem Erbe, wenn sie Hydraulikkomponenten spezifizieren, die sowohl mechanische Leistungsfähigkeit als auch elektronische Ansteuerbarkeit bieten.

Fachbetriebe wie HK Hydraulik arbeiten regelmäßig mit Komponenten, die in der Mannesmann-Rexroth-Tradition stehen, sei es bei der Wartung bestehender Anlagen oder bei der Instandhaltung von Axialkolbenpumpen und Ventilen, deren Konstruktionsprinzipien aus dieser Ära stammen.

Zeitstrahl der wichtigsten Meilensteine

Jahr Ereignis
1795 Gründung der Rexroth-Eisenschmiede im Elsavatal
1850 Übernahme der Eisengießerei in Lohr am Main
1930er Entwicklung druckbeständiger Spezialgusseisenqualitäten
1952 Beginn der Produktion standardisierter Hydraulikkomponenten
1954 Vorstellung der Hydraulikproduktlinie auf der Hannover Messe
1965 Übernahme von Indramat (elektrische Antriebs- und Steuerungstechnik)
1968 Mannesmann übernimmt 50 Prozent der Anteile an Rexroth
1972 Akquisition von Hydromatik (Axialkolbenpumpen und -motoren)
1976 Rexroth wird hundertprozentige Mannesmann-Tochter (Mannesmann-Rexroth)
1989 Aufbau der Pneumatiksparte
1998 Umwandlung in Mannesmann Rexroth AG
2001 Fusion mit Bosch Automation Technology zur Bosch Rexroth AG

 

  • Was ist Mannesmann-Rexroth und warum ist das Unternehmen wichtig?
    Mannesmann-Rexroth war ein führender Hersteller von Hydraulikkomponenten und Antriebstechnik mit Wurzeln in der 1795 gegründeten Rexroth-Eisengießerei in Lohr am Main. Von 1976 bis 2001 gehörte Rexroth vollständig zur Mannesmann AG. Das Unternehmen prägte die Hydraulikbranche durch die Standardisierung von Komponenten ab den 1950er Jahren, den Aufbau eines fast vollständigen Hydrauliksortiments und die frühe Kombination von Hydraulik und Elektronik. 2001 fusionierte Mannesmann Rexroth mit der Automationstechnik-Sparte von Bosch zur Bosch Rexroth AG, die die Produktpalette und technologischen Innovationen bis heute fortführt.
  • Wie entstand Mannesmann-Rexroth aus der Rexroth-Eisengießerei?
    Die Familie Rexroth übernahm 1795 den wassergetriebenen Höllenhammer im Elsavatal und 1850 die Steinsche Eisengießerei in Lohr am Main. In den 1930er Jahren entwickelte das Unternehmen einen Kupolofen für druckbeständige Spezialgusseisenqualitäten, die später die Grundlage für Hydraulikgehäuse bildeten. Ab etwa 1952 stellte Rexroth standardisierte Hydraulikkomponenten her und präsentierte seine neue Hydraulikproduktlinie 1954 auf der Hannover Messe – dies gilt als offizieller Markteintritt in die Hydraulikbranche. 1968 übernahm Mannesmann 50 Prozent der Anteile, 1975 die restlichen Aktien, und 1976 wurde Rexroth hundertprozentige Mannesmann-Tochter, woraus die Marke Mannesmann-Rexroth entstand.
  • Welche Produkte und Baureihen stammen aus der Mannesmann-Rexroth-Zeit?
    Mannesmann-Rexroth baute bis Ende des 20. Jahrhunderts ein nahezu vollständiges Hydrauliksortiment auf. Dazu gehörten Axialkolbenpumpen und -motoren der Serien A10V, A4VSO und A11VO, Radialkolbenpumpen für hohe Drehmomente, Flügelzellenpumpen mit geringer Pulsation sowie Hydraulikventile und -zylinder in allen Bauarten. Diese Produkte bilden bis heute das Fundament des Bosch-Rexroth-Hydraulikgeschäfts und wurden kontinuierlich weiterentwickelt. Auch Plattformen wie das M4-Ventilblocksystem und die kompakten RM-Wegeventile gehen auf Entwicklungen aus der Mannesmann-Rexroth-Ära zurück.
  • Welche technologischen Innovationen brachte Mannesmann-Rexroth hervor?
    Mannesmann-Rexroth trieb insbesondere die Verbindung von Hydraulik und Elektronik voran. Das Unternehmen baute die Produktion von Servoventilen aus, die präzise Regelungen in Pressen und Werkzeugmaschinen ermöglichten. In den 1990er Jahren kamen Proportionalventile hinzu, die eine stufenlose Steuerung von Druck und Volumenstrom über elektrische Signale erlaubten. In der Mobilhydraulik führte Mannesmann-Rexroth Load-Sensing-Systeme und die LUDV-Technologie (lastdruckunabhängige Volumenstromverteilung) ein, die bei Baggern und Radladern die Steuerpräzision und Effizienz verbesserten und zum Branchenstandard wurden.
  • Warum kam es zur Fusion von Mannesmann Rexroth mit Bosch?
    1998 wandelte Mannesmann die Rexroth GmbH in eine Aktiengesellschaft um, um das Unternehmen für strategische Schritte vorzubereiten. Im Zuge der Übernahme von Mannesmann durch Vodafone und der anschließenden Veräußerung der Industriebeteiligungen erwarb die Robert Bosch GmbH das Hydraulik- und Antriebstechnikgeschäft. Am 1. Mai 2001 fusionierte die Mannesmann Rexroth AG mit der Automationstechnik-Sparte von Bosch zur Bosch Rexroth AG. Damit wurden die Hydraulik- und Antriebskompetenzen von Mannesmann-Rexroth in einem globalen Systemlieferanten für Drive-and-Control-Lösungen gebündelt.
  • Was versteht man unter LUDV-Technik und Load-Sensing bei Rexroth?
    Load-Sensing-Systeme passen den Förderdruck der Pumpe dem jeweils höchsten Lastdruck an und senken damit den Energieverbrauch. Die LUDV-Technologie (Load-independent Flow Distribution, also lastdruckunabhängige Volumenstromverteilung) sorgt zusätzlich dafür, dass mehrere Verbraucher unabhängig von unterschiedlichen Lasten versorgt werden und sich ihre Bewegungen gegenseitig kaum beeinflussen. In Kombination mit Axialkolbenpumpen der Serien A10VO und A11VO sowie Ventilen wie dem SX14 wurde diese Technologie bei Mannesmann-Rexroth zum Branchenstandard in der Mobilhydraulik.
  • Welche Rolle spielten die Übernahmen von Hydromatik und Indramat?
    1972 übernahm Mannesmann-Rexroth die Hydromatik GmbH in Elchingen, einen Spezialisten für Axialkolbenpumpen und -motoren, die das Herz vieler hydrostatischer Antriebe bilden. 1965 war bereits die Indramat GmbH übernommen worden, die elektrische Antriebs- und Steuerungstechnik beisteuerte. Durch diese Kombination aus Hydraulik, elektrischen Antrieben und Steuerungstechnik wurde Mannesmann-Rexroth zu einem Multi-Technologie-Anbieter, der komplette Antriebssysteme aus einer Hand liefern konnte. Weitere Übernahmen wie Brueninghaus (Axialkolbenmotoren) ergänzten das Sortiment.
  • Welche Bedeutung hat Mannesmann-Rexroth für die heutige Hydraulikbranche?
    Mannesmann-Rexroth hat die industrielle und mobile Hydraulik maßgeblich geprägt. Die Standardisierung von Hydraulikkomponenten ab den 1950er Jahren ermöglichte einen modularen Systemaufbau, der Maschinenbauern Flexibilität bei der Konfiguration brachte. Die Entwicklung von Axialkolbenpumpen über die Hydromatik-Tochter setzte Maßstäbe für Leistungsdichte und Effizienz, und die frühe Integration von Elektronik und Hydraulik legte den Grundstein für elektrohydraulische Systeme, die heute Standard sind. Fachbetriebe wie HK Hydraulik arbeiten regelmäßig mit Komponenten aus dieser Tradition, sei es bei der Wartung bestehender Anlagen oder der Reparatur von Axialkolbenpumpen und Ventilen.
  • Was sind die wichtigsten Meilensteine in der Geschichte von Mannesmann-Rexroth?
    Zu den wichtigsten Meilensteinen gehören: 1795 Gründung der Rexroth-Eisenschmiede im Elsavatal, 1850 Übernahme der Eisengießerei in Lohr am Main, 1930er Entwicklung druckbeständiger Spezialgusseisenqualitäten, 1952 Beginn der Produktion standardisierter Hydraulikkomponenten, 1954 Vorstellung der Hydraulikproduktlinie auf der Hannover Messe, 1965 Übernahme von Indramat, 1968 Mannesmann übernimmt 50 Prozent der Anteile, 1972 Akquisition von Hydromatik, 1976 Rexroth wird hundertprozentige Mannesmann-Tochter (Mannesmann-Rexroth), 1989 Aufbau der Pneumatiksparte, 1998 Umwandlung in Mannesmann Rexroth AG und 2001 die Fusion mit Bosch Automation Technology zur Bosch Rexroth AG.